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Mental war ich bereit die neue Saison wieder in Angriff zu nehmen. Physisch vielleicht aber doch nicht. Nach meine Verletzung in April habe ich mich eine Break gegönnt. Die Frage ist, ob diese wirklich erholend war. Als ich mein Training Anfang September intensiviert habe, ging es nicht lang, bis ich erneut an einer Ermündungsbruch einer Rippe leide. Wieder an einen neuen Stelle. Unglaubliche Geschichte. Detailliert Analyse mit meinem Arzt und Coaches folgen… Bald ist vielleicht auch die Zeit ein Buch über Ermüdungsbrüche im Rudersport zu schreiben.

IMG_0920.CR2-1.jpgHeute auf dem Programm:

1. Training: Als Warm-up Aufstieg auf dem Gemmi, dann eine Runde um den Daubersee.

2. Training: 3 km schwimmen

Morgen noch ein lang und ruhig Trainingstage. Samstag gehts dann los auf Zermatt!

sierre.jpgMit dem Rennvelo im Leukerbad starten, ist ungefähr gleich wie das Dessert vor dem Hauptgang zu essen. Gestern haben ich eine « kleine » Runde (75km) mit Rennvelo gemacht, und zwar bis auf Sierre und dann zurück. Der Aufstieg auf Leukerbad ist aber weniger schlimm als was ich erwartet habe.

Am Ende dieses Trainingslager (Samstag) ist die Strecke Leukerbad – Zermatt mit dem Velo geplant.

11 - 1

Das Training so zu steigen, dass die verlorene Kondition gar nicht spürbar ist, dies ist der Kunst der schlaue Erholung.

Ich verbringe zur Zeit ein paar Tage in Leukerbad. Das Ziel ist der Trainingsumfang wieder einen Stück zu steigern und unter anderem auch mich Gedanken über die nächste Saison zu machen. Ich bin heute auf dem Gemmi gerannt. Es sind 900m Höhendifferenz in 5km. Sport auf diese Höhe ist natürlich eine andere Belastung. Lustig zu bemerken ist der Atmen Unterschied zwischen unten in Leukerbad und oben auf dem Gemmi. Je näher man an der gemmi.jpgSpitze kommt, desto schneller wird das Atmen. Einerseits ganz klar erhöht sie sich durch die akkumulierte Müdigkeit, aber anderseits auch wegen die Abnahme der Sauerstoff in der Luft. Diese ist natülich auf eine höhendifferenz von 900m spürbar .

Heute morgen habe ich zum ersten Mal seit meine Verletzung Mitte April (vor 12 Wochen) wieder ein Wassertraining absolviert. Das war eine riesige Freude wieder auf dem Wasser zu sein. Weitere Details zu meinem Sportlichen Zustand folgen noch!

Nach einer schwierigen Saison 2010 scheint diese auch nicht besser zu sein. Nach den Verletzungenim Dezember und Februar litt ich anfangs April erneut an Gesundheitsproblemen. Auch dieses Jahrkonnte ich an den SRV-Trials (14.-16. April) wegen einer Rippenverletzung nicht teilnehmen – fürmich ein riesen Stich ins Herz! Die Trials sind der Höhepunkt der Saisonvorbereitung, denn denVerband nutzt diese, um die Boote für die Saison zu bilden.
Tatsächlich kann es so nicht weiter gehen! Während den letzten 14 Monates traten die Verletzungen immer öfter auf. Insgesamt erlitt ich fünf Ermüdungsbrüche oder Knochenentzündungen. Dahergab es für mich nur zwei Alternativen: Entweder würde ich erneut vor allem auf dem Fahrradtrainieren und die Saison dann doch so schnell wie aus gesundheitlicher Sicht möglich in Angriffnehmen, d.h. ein ähnliches Szenario wie letzte Saison. Oder aber ich entscheide mich für einelängere Rehabilitationsphase. Nach langem Überlegungen und diversen Gesprächen entschied ichmich für die zweite Alternative. Dies bedeutet konkret, dass ich diese Saison an keinem einzigenRuderwettkampf teilnehmen werde. Vorerst werde ich einige Wochen komplett ausspannen unddann möglichst ohne Druck so trainieren, wie es mir Spass macht und ich es für sinnvoll erachte.
Meine gesundheitliche Situation war für meine Trainer, meine Ruderkollegen und für mich selbstoft sehr schwierig. Ich bin aber überzeugt dass mein Entscheid mich beruflich, sportlich undgesundheitlich einen grossen Schritt nach vorne bringen wird. Dank dem sehr guten Support, vorallem im Club durch Markus Wyss, Heike Dynio und Georg Gerber, bin ich überzeugt dass ich schnell wieder einenguten gesundheitlichen Zustand erreichen werde.

Wenn’s nicht geht, dann geht’s nicht. Ich habe lang darüber nach gedacht, ob ich soll die Trials trotzdem mit den Schmerzen fahren. Tatsache ist dass ich seit die Verletzung in Februar nie wirklich 100% Gesund war. Dazu ist es auch sicher, das es nach ein solche Brutale selektionswochenende nicht besser sein wird. Ich werde sie also definitiv nicht fahren.

Wie geht es denn für mich weiter?

Ich werde jetzt die nächste Periode den Fokus auf die Regeneration legen. Das heisst unter anderem viele Alternativ Trainings. In ein zweite Schritt werde ich mich fundamentale Gedanken machen über was ich ändern muss um diese Verletzung so gut wie möglich vermindern zu können.

In Sarnen werden alle Kombination durchtrainiert. Hier in Video Raphael und ich.

Nur noch 3 Wochen bis zur Selektion, und schon ist der erste Teil der Saison vorbei. Die warme und sonnige Zeit von der Saison hat jetzt begonnen. Wir trainieren zur Zeit regelmässig die ganze Gruppe von Donnerstag bis Sonntag in Sarnen.

Mein Gesundheit geht es viel besser und ich fühle mich langsam wieder fit.

Sonst, Donnerstag in einer Woche werden wir auf dem Ergometer ein VO2 Max Test machen. Da wird die maximale Sauerstoffaufnahme während die Belastung gemessen.

Auf gutem Weg

IMG_0366.JPGNach meine kurze Pause, rudere ich jetzt seit letzte Donnerstag wieder.  Mir geht inzwischen viel besser. Ich spüre noch eine leichte Verspannung, aber diese sollte mit Physiotherapie in den nächsten Paar Tage verschwinden.

Tour auf dem Rad von Gestern

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